Fliegen, tanzen, wirbeln, beben

14.05.2019

Beschwingtes stand am diesjährigen PHSH-Konzert im Mittelpunkt. Das Motto war mit «Fliegen, tanzen, wirbeln, beben» umschrieben. Die Vielfalt, vor allem bezüglich Instrumenten und Herkunft der Lieder, war eindrücklich.

Die meisten Darbietungen deckten das Motto gut ab, so die «choristes» mit ihren Papierfliegern (die sie am Schluss des Films dem scheidenden Monsieur Mathieu zum Abschiedsgeschenk machen). Auch das südamerikanische Tanzlied, bei dem die «machos» und die «chicas» den Kanarienvogel imitieren sollen, passte natürlich. Die «Zappelmännli» brachten das Publikum auf Touren und sorgten für fröhliche Gesichter.

Mit einem Quodlibet und einem hebräischen Volkslied (mit Harfe) erwachte nahöstliches Liedgut. Zu Ehren kamen auch Christina Aguilera («Genie in a Bottle»), Adel Tarwil («Lieder») und George Ezra («Shotgun»). Die rhythmischen Projekte mit ihren szenischen Darbietungen sorgten dann wieder für heitere Momente, sei es wegen der Präparierung der Instrumente, sei es wegen der Powerfood-Drums.

Das Vokalensemble setzte am Schluss noch einen drauf. Beim Song «Shackles» streiften sie die Fesseln ab. Beim Lorde-Song «Royals» schlug dann die Stunde von Miles Kendrick, der das Stück mit Beatboxing bravourös untermalte.

Zum Schluss folgte mit «Sandman» ein Gute-Nacht-Lied aus den fünfziger Jahren, das nach so viel Fliegen, Tanzen, Wirbeln und Beben einen ruhigen Ausklang bescherte.   

Text und Fotos: Thomas Meier