Sprachland – Förderung der Mehrsprachigkeit durch Linguistic Landscape

Auf Empfehlung des Erziehungsdepartements des Kantons Schaffhausen und mit finanzieller Unterstützung des Bundesamts für Kultur wird an der Pädagogischen Hochschule Schaffhausen das Projekt «Sprachland – Förderung der Mehrsprachigkeit durch Linguistic Landscape» (2019 - 2021) durchgeführt. Das Projekt findet seine theoretischen Wurzeln in der Erforschung von Linguistic Landscape. Linguistic Landscape befasst sich mit den sichtbaren sprachlichen Zeichen (Strassenschildern, Graffiti, Aufklebern und Symbolen) im öffentlichen Raum und stellt Fragen zum Sprachgebrauch und zur Sprachenpolitik des jeweiligen Quartiers und des jeweiligen Landes.

Das Projekt verfolgt zum einen das Ziel, die Erstsprachen und die individuelle Mehrsprachigkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern, und zum andern, die Zusammenarbeit in einem multiprofessionellen Team (HSK-Lehrpersonen*, Klassenlehrpersonen, Dozierende und Studierende) zu ermöglichen. Darüber hinaus möchte das Projekt die Potenziale von Linguistic Landscape als didaktisches Werkzeug ausschöpfen und Möglichkeiten von dessen Verwendung im Unterricht eruieren. Durch die Auseinandersetzung mit den sprachlichen Zeichen werden sowohl die literale Kompetenz der Lernenden als auch ihre Language Awareness gefördert. Im Weiteren eröffnen sich Möglichkeiten für ausserschulisches Lernen.

  • Laufzeit: 2019 – 2021
  • Finanzierung: Bundesamt für Kultur (BAK) 

  • Projektleitung: Dr. Edina Krompák
  • Projektteam: Dr. Thomas Meier, Philipp Saner, Lisa Wepfer (PHSH), Klassenlehrpersonen, HSK-Lehrpersonen des Kantons Schaffhausen, Studierende der PHSH.

* HSK - Heimatliche Sprache und Kultur