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Eine unvorstellbar geniale Show

08.12.2017

Anfang Dezember ist an der PHSH jeweils Theaterzeit. Was im Vertiefungsmodul «Spielen und Theaterspielen» erarbeitet wurde, wird aufgeführt. Der Titel der diesjährigen Aufführung war: «Homogenialität – Das Unvorstellbare – Die Show». Die Erwartungen, die der Titel weckte, wurden erfüllt. Die Show war vor allem eines: skurril.

Die Basis für die Produktion, die im Dezember gezeigt wird, wird im Sommer gelegt. Im Verlauf des Herbstes werden die einzelnen Sequenzen von den Studierenden, die teilnehmen, dann präziser ausgearbeitet. Das Generalthema ist in der Regel – wen wunderts? – die Schule. So auch diesmal.

Da ging es beispielsweise darum, dass sich je nach Schulgemeinde die Minderheit (die Schweizer Kinder) der Mehrheit (den Ausländerkindern) anpassen soll, und zwar in Sprache und im Verhalten. Oder: Die grosse Pause im Lehrerzimmer führte der neuen Lehrerin vor Augen, dass man vor allem eines sein muss: politisch korrekt.

Nicht alles drehte sich indes ums Thema Schule. Der Moderator etwa berichtete davon, wie er im Bus als Baby auf wundersame Weise überlebte. Dass derselbe später in der Rolle des indischen Erfinders brillierte, machte deutlich, wie wandlungsfähig die Darsteller/-innen waren. Sporadisch wurden sogar Partner und sexuelle Ausrichtung gewechselt.

Zum Abschluss gabs dann eine Art Aerobic-Vorführung, bei der nicht alle den gleichen Schritt fanden. Das war wohl als Persiflage auf die Heterogenität der Lehrerschaft gedacht, die sich aber darum bemüht, dass das nicht offiziell so daherkommt.

Beteiligt waren die folgenden Studierenden:

Ludmila Alaro, Bettina Benz, Larissa Frusciante, Viktoria Mäder, Angela Peter, Richard Pitz, Faras Shamari, Ursina Stoll, Manuela Suter und Florian Wohlwend.

Das Modul stand unter der Leitung von Jürg Schneckenburger und Joscha Schraff. 

Fotos: Hans Schneckenburger.