Eignungsabklärung

Um als Lehrperson erfolgreich zu sein, müssen die Studierenden Fachwissen und Fachkompetenzen erwerben. Darüber hinaus sind überfachliche (personale/soziale) Kompetenzen erforderlich. Diese Fähigkeiten können während der Ausbildung weiterentwickelt und verfeinert, nicht aber von Grund auf erlernt werden.

Über folgende überfachliche Kompetenzen sollte eine angehende Lehrperson verfügen:

Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit

  • Kontaktbereitschaft, Einfühlungsvermögen, Interaktionsfähigkeit, Führung und Rollenbewusstsein

Strukturierungs-, Handlungs- und Darlegungsfähigkeit

  • Strukturierungsfähigkeit, finales Denken und Zielorientierung, Handlungs- und Darlegungsfähigkeit

Ideenreichtum und Eigenständigkeit

  • Fantasie/Originalität, Eigenständigkeit, Offenheit

Reflexionsfähigkeit

  • Reflexion des Unterrichts und der Lernprozesse; Selbstwahrnehmung und Selbsteinschätzung; Konsequenzen ableiten und umsetzen

Belastbarkeit

  • Leistungsorientierung, Stressresistenz, Konfliktfähigkeit, Zeitmanagement

Mentoratspersonen und Praxislehrpersonen beurteilen im ersten Studienjahr die oben genannten Kompetenzen. Mittels Fremd- und Selbsteinschätzung werden Standortbestimmungen vorgenommen, erwünschte Entwicklungsprozesse aufgezeigt und Ziele festgelegt.

Treten während der Eignungsabklärung Zweifel auf, wird ein erweitertes Verfahren eröffnet und eine zusätzliche Mentoratsperson beigezogen. Das Verfahren liegt in der Verantwortung der Leitung Berufspraktische Ausbildung und der Hochschulleitung (Prorektorat Ausbildung).

Bei positiver Beurteilung erfolgt der Übertritt ins Diplomstudium. Wird die Eignungsabklärung nicht bestanden, muss das Studium abgebrochen werden.

Leitung Eignungsabklärung

Sandra Di Sario, Maria Tarnutzer und Stefan Weilenmann

 

Kontakt

Maria Tarnutzer

+41 43 305 49 25

maria.tarnutzer@phsh.ch